Welchen Nährstoffbedarf hat dein Pferd?

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Nährstoffbedarf des Pferdes

Bedarfsgerechte Pferdefütterung

 

 

Welchen Nährstoffbedarf hat dein Pferd?

Eine Frage die für viele bereits ein großer Stolperstein ist.

Sei ehrlich! Könntest du sie einfach so beantworten?

Wenn nicht: Wie willst du dein Pferd bedarfsdeckend füttern, wenn du nicht weißt was es in seiner individuellen Situation benötigt?

In diesem Beitrag erfährst du heute mehr über die Faktoren die den Nährstoffbedarf des individuellen Pferdes beeinflussen.

 

Erhaltungsbedarf – Mehrbedarf?

 

 

Der Erhaltungsbedarf ist der Grundbedarf des Pferdes ohne irgendwelcher Zuschläge oder Abzüge. Im Erhaltungsbedarf wird das Pferd weder ab- noch zunehmen, wenn wir eine entsprechende Ration füttern.

Ein Mehrbedarf entsteht z.B. durch Arbeit, Alter, Wachstum, Krankheit, Trächtigkeit und Laktation. Nur bei Mehrbedarf muss die Grundration entsprechend erhöht werden.

 

Um ein Pferd bedarfsdeckend füttern zu können, müssen wir also erstmal wissen wie viel Bedarf das individuelle Pferd überhaupt hat.

 

 

 

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Energiebedarf

 

 

Der Energiebedarf des Pferdes ist sehr individuell und nicht zu verallgemeinern. Ich möchte dir heute helfen, den Energiebedarf deines Pferdes richtig einzuschätzen und zeigen, was das für seine Raufutterration bedeutet.

 

Der Energiebedarf des Pferdes wird in MJ (Megajoule) angegeben. Liest du hier also von MJ dann ist damit der Energiebedarf des Pferdes gemeint. Auch auf manchen Futtermitteln ist der Energiegehalt in MJ angegeben die pro Kilogramm im Futter enthalten sind. Leider ist der Energiegehalt in Futtermitteln nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

 

Viele sind sich unsicher wie viel Heu ihr Pferd eigentlich bekommen sollte.

 

 

Sollten wir besser rationieren oder ist ad libitum Fütterung besser?

 

 

Nichts von beidem ist richtig oder falsch!

Dein Pferd muss bedarfsdeckend gefüttert werden!

Wird der Bedarf nicht gedeckt, wird es unterernährt sein. Bekommt das Pferd zu viel über seinen Bedarf hinaus oder einfach zu gehaltvolles Futter, wird es dick werden. Du solltest also den Bedarf deines Pferdes kennen und wie viel MJ im Futter drin sind. Nur so kann das Pferd optimal mit allem nötigen versorgt und lange gesund und vital sein.

 

 

MJ Bedarf pro Tag:
Gewichtsklasse Pony Kaltblut Warmblut Vollblut
100 kg 12 – 21 MJ
200 kg 21 – 29 MJ
300 kg 29 – 36 MJ
400 kg 36 – 42 MJ 40 – 47 MJ 46 – 55 MJ 57 – 68 MJ
500 kg 47 – 55 MJ 55 – 63 MJ 68 – 77 MJ
600 kg 55 – 61 MJ 63 – 71 MJ 77 – 87 MJ
700 kg 61 – 68 MJ 71 – 78 MJ 87 – …   MJ
800 kg 68 – 74 MJ 78 – 85 MJ

 

 

 

Gutes Heu hat optimalerweise zwischen 6 und 6,8 MJ Energie pro Kilogramm. Sehr überständiges Heu eher nur 6 MJ. Sehr gutes etwas früher geschnittenes Heu auch Richtung 7 MJ. Je gehaltvoller und früher das Heu geschnitten ist, können die Energiewerte aber auch deutlich höher liegen, was äußerst ungünstig ist für den Dauerfresser Pferd. Denn umso mehr Energie ein Kilogramm Heu hat umso weniger kann unser Pferd logischerweise davon Fressen; oder umso höher ist später der Energieüberschuss wodurch das Pferd dick und krank wird.

 

Auch Wetter und Schnittzeitpunkt haben großen Einfluss auf den Zuckergehalt und somit den Energiegehalt im Heu. Wirklich sicher für unsere eigene Situation können wir uns nur mit einer Heuanalyse sein.

Aber auch ohne Analyse kann die Ration mit Durchschnittswerten und Erfahrung eingeschätzt werden und du bekommst eine Idee davon, welche Mengen für dein Pferd optimal sind.

Die Durchschnittswerte sind besser als nichts und bringen uns zumindest in die Nähe eines realistischen Bildes.

 

 

Beispiel:

Angenommen wir haben einen Haflinger mit ca. 450 kg und er wird mit überständigem, sehr spät geschnittenem Heu gefüttert. Er benötigt etwa 38 MJ Energie am Tag im Erhaltungsbedarf.

38 MJ geteilt durch 6 MJ pro Kilogramm Heu ergibt eine Heumenge von ca. 6,3 Kilogramm. Insofern er denn nur mit Heu gefüttert wird. Die Rationen können ja ganz unterschiedlich aussehen und eventuelle Kraftfutter sind hier noch gar nicht berücksichtigt.

6 kg Heu entpricht auch:

30 kg Gras

Oder: 3 kg Heu und 15 kg Gras.

Oder: 5 kg Heu und 2 kg Stroh

 

Steht der Haflinger wirklich nur herum und geht zusätzlich auf die Weide, wird er zwangsläufig zunehmen, wenn er mehr als seinen Energiebedarf aufnimmt. Ist zusätzlich noch sehr viel Eiweiß im Heu oder Gras wird es oft noch schwieriger. Eiweißüberschuss baut sich nämlich ebenfalls in Energie um und ein zu großer Energieüberschuss, der nicht verbraucht wird, wandelt sich schließlich in Fett.

 

 

Zu gehaltvolles Futter – zu wenig Mineralstoffe und Spurenelemente

 

 

Normalerweise ist ein Pferd mit Heu und Gras von unseren deutschen Wiesen mit allem versorgt was es benötigt. Ein Pferd benötigt Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Wasser, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Wirklich hochwertiges Heu enthält ausreichend von allem was das Pferd zur Erhaltung und auch bei leichter Arbeit braucht.

 

Die Realität ist aber, dass heute unsere Böden sehr ausgelaugt sind und viele wichtigen Mineralien und vor allem Spurenelemente fehlen.

 

Außerdem fehlen bei sehr spät geschnittenem Heu häufig wichtige Aminosäuren. Früher geschnittenes Heu hat andererseits oft sehr viel mehr Zucker, Energie und Protein. Es ist zu gehaltvoll für unsere Freizeitpferde, die verhältnismäßig wenig tun.

 

Unsere Pferde haben also einerseits oft einen Überschuss an Energie, Eiweiß und fressen generell zu zuckerhaltiges Heu und Gras. Auf der anderen Seite aber nehmen sie zu wenig Mineralien und Spurenelemente auf.

Um Vitamine müssen wir uns dagegen am wenigsten Sorgen machen. Sie sind im Normalfall ausreichend gedeckt.

 

Mit Protein und Energie sind unsere Pferde über Raufutter meist bereits bestens versorgt. Über Raufutter wird es vom Stoffwechsel langsam über den Tag verteilt aufgenommen. Das ist die natürlichste Weise und so kann auch ein Überschuss ganz gut vom Körper verstoffwechselt werden. Besondere Vorsicht ist deshalb bei Kraftfutter geboten.

 

Kraftfutter sind schnell liefernde Energie- und Proteinbomben. Für den Stoffwechsel ist diese Form nicht natürlich und somit schon von Grund auf schädlicher. Geben wir einem eh schon überversorgten Stoffwechsel noch zusätzlich Kraftfutter schadet es dem Körper mehr als es nützt. Grade bei Kraftfutter müssen wir genau wissen, was das Ziel ist und ob es wirklich notwendig ist.

 

Das Ziel sollte immer sein, das Pferd so gut es geht übers Heu mit allem zu versorgen was es braucht.

In der Regel müssen dann vor allem noch Mineralien und Spurenelemente ergänzt werden. Selten aber Energie und Protein!

 

Die Praxis zeigt, dass der tatsächliche Energieverbrauch des Pferdes sehr oft völlig fehleingeschätzt wird. Gleichzeitig wird der Energiegehalt der gegebenen Futter massiv unterschätzt.

 

 

 

Mehrbedarf

 

 

Wie Anfangs schon erwähnt: Der Erhaltungsbedarf ist der Bedarf an Energie und Nährstoffen, die das Pferd einfach nur zum Leben benötigt.

Mehrbedarf entsteht durch die Rahmenbedingungen, in denen das Pferd lebt.

Bewegung, Rasse, Alter, Wachstum, Haltungsform, Stress, Krankheit, Wetter, Trächtigkeit, Fellwechsel. All solche Dinge können den Bedarf erhöhen. Sowohl den Energiebedarf als auch den Mineralstoff- und Spurenelementbedarf.

 

 

Bewegung:

Ob und wie wir unser Pferd bewegen hat großen Einfluss auf den Mehrbedarf des Pferdes.

1 Stunde Schritt laufen oder reiten erhöht den Energiebedarf um etwa 5 MJ. Das ist nicht mal 1 kg Heu! Zu beachten gilt auch: Hier ist kein Bummelschritt gemeint, sondern zügiges schreiten. Ein Pensum in dem viele Freizeitreiter sich aufhalten und das oft nicht mal täglich. Dieser Mehrverbrauch ist bei tendenziell eher zu dicken Pferden zu vernachlässigen.

30 Minuten Trab erhöht den Energiebedarf um etwa 10 – 15 MJ. 30 Minuten ist bereits ganz schön sportlich. Trotzdem gehört es noch in die Kategorie leichte Arbeit und gehört noch in die Kategorie Grundkondition eines Pferdes.

10 Minuten Galopp erhöht den Energiebedarf um etwa 10 – 20 MJ. 10 Minuten klingt im ersten Moment nicht viel. Aber wirklich 10 Minuten durchgehend zu galoppieren ist schon eine ganz schöne Strecke. Die wenigsten Freizeitpferde werden solche Langstrecken am Stück getrabt oder galoppiert.

1 Stunde Reitstunde erhöht den Energiebedarf um etwa 10 – 12 MJ. 

1 Stunden Ausritt je nach Tempo und Trainingszustand bringt einen Mehrbedarf von 20 – 30 MJ.

Entscheiden ist hier auch noch ob wir dies jeden Tag machen oder nur einmal pro Woche oder einmal im Monat so intensiv. Bewegen wir das Pferd nur einmal pro Woche intensiver und es hat vielleicht wirklich mal einen Tag 20- 30 MJ Mehrbedarf müssen wir noch immer nicht zwingend zufüttern, denn die anderen Tage hat es ja wieder wenig bis gar keinen Mehrverbrauch.  Auf 7 Tage heruntergerechnet ist das nämlich dann gar kein nennenswerter Mehrbedarf.

 

 

Rasse:

Genügsame, robuste Nordpferderassen aus kargen Gegenden haben einen relativ geringen Energie- und Proteinbedarf bei sehr guter Futterverwertung. Da diese Rassen aber häufig auch sehr haarig sind und vor allem im Winter einen dicken, langen Yetipelz tragen, haben sie einen teils sehr hohen Mineralstoff- und Spurenelementbedarf. Hierzu zählen viele Pony- und Kaltblutrassen.

 

Unsere europäischen, „elektrischen“ Sport- und Zuchtpferde mit viel „Go“ haben dagegen, einen sehr viel höheren Energiebedarf, bei schlechterer Futterverwertung. Außerdem haben sie einen höheren Proteinbedarf. Da sie nicht so haarig sind, haben sie einen verhältnismäßig viel geringeren Mineralstoff- und Spurenelementbedarf.

 

 

Wachstum und Alter:

Im Laufe der unterschiedlichen Lebensabschnitte haben Pferde einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf.

Fohlen wachsen am stärksten bis zum 2. Lebensjahr, danach verläuft das Wachstum langsamer. Bis zum 2. Lebensjahr ist der Nährstoffbedarf also sehr hoch. Ab dem 2. Jahr wird der Bedarf geringer, ist aber immer noch höher als reiner Erhaltungsbedarf. Mit etwa 6 Jahren ist ein Pferd ausgewachsen bis zum 8. Lebensjahr legen die Pferde aber durchaus noch an Muskelmasse zu. Erst dann ist das Pferd im Erhaltungsbedarf.

Ab 8 Jahre hat das Pferd also den geringsten Nährstoffbedarf. Der Erhaltungsbedarf ist in der Regel mit gutem Heu zu decken.

Bei alten Pferden, nimmt die Zahnsubstanz und Fressgeschwindigkeit ab und Futter kann nicht mehr so gut verwertet werden. Der Nährstoffbedarf erhöht sich wieder. Altersbedingte Krankheiten erhöhen den Bedarf zusätzlich.

 

 

Haltungsform/ Witterungseinflüsse:

Auch die Haltungsbedingungen können den Bedarf steigern. Offenstallhaltung, Hitze oder Kälte aber auch Stress durch nicht optimale Haltungsbedingungen erhöhen den Nährstoffbedarf.

 

 

Krankheiten:

Krankheiten können die Futterverwertung einschränken und den Nährstoffbedarf stark erhöhen. Schlechte Zähne, mangelhafte Magen- und Darmgesundheit aber auch Parasiten erhöhen den Bedarf.

 

 

Mineralstoffungleichgewicht:

Und auch Mineralstoffüberschüsse oder Unterversorgung können den Bedarf anderer Mineralien stark erhöhen oder deren Aufnahme hemmen bis gar unmöglich machen. Ein ausgewogenes Verhältnis und Mineralstoffzufuhr in der richtigen Dosierung ist einfach elementar wichtig für die Gesundheit deines Pferdes.

 

 

 

 

Rassebedingter Nährstoffbedarf

 

 

Wie viele Nährstoffe ein Pferd benötigt, hängt nicht nur von Alter, Bewegungspensum, Krankheit, Haltung und Umwelteinflüssen ab, sondern auch von der Rasse wie du inzwischen schon weißt. Je nach dem welcher Rasse das Pferd angehört können hier enorme Bedarfsunterschiede zutreffen weshalb ich hier nun nochmal genauer drauf eingehen möchte.

 

 

Rassen mit viel Fell und Haaren

Sehr haarige Rassevertreter wie zum Beispiel das Shetty, der Isländer, der Tinker, der Norweger, das Fellpony, Shire Horses oder Friesen haben einen sehr hohen Spurenelementbedarf. Es sind Rassen die häufig mit ihrer Haut Probleme bekommen können.

Ekzeme und Mauke sind bei diesen Rassen leider häufig vertreten. Eine gute Versorgung und vor allem ein ausgeglichenes Gleichgewicht zwischen den Spurenelementen Eisen-Zink-Kupfer und Mangan ist hier elementar wichtig. Diese Spurenelemente sind für fast alle Stoffwechselprozesse im Körper von enormer Wichtigkeit. Fehlen sie, können die meisten Prozesse nicht ablaufen.

Der Nährstoffbedarf von haarige Pferderassen wird in den meisten Fällen massiv unterschätzt!

 

 

Rassen mit vielen Muskeln

Zu den Muskelrassen gehören vor allem Westernpferderassen wie das Quater Horse, das Paint Horse und der Appaloosa. Diese Rassen entwickelten sich einst aus Andalusiern, Arabern und Berbern die mit Vollblütern, Pecherons und irischen Ponys gekreuzt wurden. Vor allem der Quater hat eine ausgeprägte Bemuskelung die einen höheren Bedarf an Protein und muskelaufbauenden Nährstoffen wie Magnesium, Mangan, Selen und Vitamin E hat.

Proteinmangel führt zu Gewichtsverlust, stumpfen Fell, Hautkrankheiten oder Verdauungsstörungen wie Kotwasser, Durchfall und Kolik. Eiweiß gilt als der Baustein des Lebens.

 

 

Rassen mit erhöhter Energie

Einen erhöhten Energiebedarf haben Vollblüter und leichte Warmblüter. Feingliedrige, blütige Pferde haben nicht nur eine viel höhere Eigendynamik und bewegen sich von Haus aus schon viel mehr. Sie sind oft auch leichter gestresst, was ebenfalls zusätzliche Energie kostet.

Diese Pferde haben im Verhältnis zu den anderen Beiden Rassevertretertypen einen relativ geringen Mineralien- und Spurenelementbedarf. Aber ihnen muss häufig zusätzliche Energie per Kraftfutter zugefüttert werden. Diese Pferde schaffen es oftmals nicht sämtliche benötigte Energie über Heu und Gras aufzunehmen.

 

 

Nährstoffe im Gras/ Heu

 

 

Die Nährstoffe im Gras und somit auch im Heu sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wie viel wo genau drin ist, können wir nie zu 100 % sicher wissen, weshalb es so wichtig ist die Futterration regelmäßig zu prüfen und zu berechnen. Die Schwankungen durch Umwelteinflüsse, Wetter, Bodenverhältnisse und Bewirtschaftung der Grünlandflächen, die Pflanzenarten, die darauf wachsen und der Mähzeitpunkt sind einfach zu unterschiedlich. All diese Umstände können einen großen Unterschied machen, welche Nährstoffe letztendlich in unserem Gras oder Heu drin sind.

 

 

Stärke

Deutsches Weidelgras hat einen hohen Stärkegehalt während Knaulgras und Wiesenlieschgras deutlich weniger Stärke enthält.

Der Stärkegehalt im Gras kann sehr unterschiedlich sein und je nach Tageszeit oder Jahreszeit auch stark schwanken.

 

 

Eiweiß

Der Eiweißgehalt von Gras steigt mit der Menge des Stickstoffes, der auf die Wiesen ausgebracht wurde. Die Blätter des Grases enthalten dabei mehr Eiweiß als die Halme des Grases.

 

 

Rohfaser

Die Rohfaser ist ein Bestandteil der Zellwände im Gras. Sie sind der holzige Anteil des Stängels. Die Rohfaser besteht aus Zellulose, Hemizellulose und Lignin. Umso älter und holziger das Gras/ Heu umso mehr Lignin ist im Futter enthalten. Die Pflanze benötigt das Lignin, wenn sie höher hinauswächst als Stütze. Sonst würde der Halm umfallen. Jegliche Rohfaser wird erst im Dickdarm mit Unterstützung von Bakterien verdaut. Lignin ist am schwersten zu verdauen. Der Futterwert nimmt immer mehr ab umso holziger und älter das Gras wird.

 

 

Mineralstoffe

Mineralstoffe stecken vor allem in den Blättern des Grases und in Kräutern. Eine unausgewogene Düngung kann Ursache für eine mangelhafte Versorgung übers Gras/ Heu mit bestimmten Mineralstoffen sein. Denn generell kann das Gras nur die Nährstoffe beinhalten, die auch im Boden stecken.

 

 

Puh, ganz schön viel?

 

 

Als Pferdeernährungsberaterin habe ich immer alle Rahmenbedingungen im Blick und beziehe auch immer alle dieser möglichen Faktoren und noch viele mehr mit ein. Das ist auch der Grund warum der Anamnesebogen vor allem bei der Erstberatung ziemlich umfangreich ausfällt, da es eben wichtig für mich ist über alle Bereiche des Fütterungs-Haltungs- und Bewegungsrahmens eurer Pferde Bescheid zu wissen. Dafür bekommst du dann aber auch einen wirklich auf dich und dein Pferd angepassten Futterplan.

 

Wenn ich für dich und dein Pferd etwas tun kann, dann lass es mich wissen.

 

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