Kannst du deinem Bauchgefühl trauen?

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Kannst du deinem Bauchgefühl trauen?

 

„Ich würde ja gerne dieses oder jenes machen, aber mein Bauchgefühl sagt mir, ich sollte es lassen“.

Kommt dir sowas bekannt vor?

Hörst du auf dein Bauchgefühl?

Triffst du Entscheidungen nach diesem Bauchgefühl?

 

Und bist du sicher, dass es sich dabei wirklich um ein Bauchgefühl handelt?

 

Was wir oft für unser Bauchgefühl halten, ist in Wahrheit einfach nur Angst, die uns in unserer Komfortzone hält!

 

 

 

Kannst du deinem Bauchgefühl trauen?

 

 

 

Denn wer seine Gefühle wirklich versteht und lernt wieder mehr aus dem Bauch heraus zu entscheiden, der hat sehr nützliche Wegweiser für sich an der Hand.

Blöd ist, wenn wir dieses wahre Bauchgefühl mit einer Angst verwechseln.

Woran erkennen wir die Angst?

Daran, dass wir im ersten Augenblick Feuer und Flamme für etwas waren und uns dann doch wegen der unterschiedlichsten Gründe dagegen entscheiden.

Wir werden in die Komfortzone zurückgedrängt.

 

 

 

Mit welchen Gefühlen gehst du an etwas Neues heran?

 

Wie oft wolltest du schon im ersten Augenblick etwas machen und dann kam ein Unwohlsein auf?

Und wie oft hast du eine Erleichterung gespürt nachdem du dich gegen die Sache entschieden hast?

 

Wenn du ein Feuer-und-Flamme-Gefühl für etwas spürst, dann kommt das nicht einfach so.

Wenn du dies erlebst, dann weil tief in dir drin irgendwo ein Wunsch ist.

Es ist etwas wo es dich hinzieht. Wenn dies aber einen Schritt in etwas Neues und Unbekanntes bedeutet, ist das unwohle Gefühl meist nicht weit!

 

Mit etwas Abstand, flacht dieses Gefühl von „ich will das unbedingt“ auch schon wieder ab und dir fallen nun auch einige Gründe ein, warum du es eher nicht tun solltest.

Oder, dass du es vielleicht erst in einem Jahr tun solltest.

Und darauf hin triffst du dann die Entscheidung es lieber nicht zu tun und einfach im altbekannten weiterzumachen.

 

 

 

Das war KEINE Entscheidung nach deinem Bauchgefühl

 

Das war eine Entscheidung dafür, weiterhin passiv in deiner Komfortzone zu bleiben!

Das war eine Entscheidung GEGEN eine neue Erfahrung und GEGEN dein persönliches Wachstum!

 

In den wenigsten Fällen handelt es sich hierbei wirklich um ein Bauchgefühl.

 

 

 

Ich möchte es noch genauer erklären: 

 

Natürlich hat dies wieder einmal mit unserem Mindset zu tun. Denn unsere Gedanken-Einstellung ist der wichtigste Motor für jeglichen Erfolg.

 

 

Das Mindset setzt sich aus zwei Teilen zusammen.

Ein Anteil ist das Bewusstsein und der zweite das Unterbewusstsein.

Das Unterbewusstsein ist von Baby an geprägt und von dort laufen die Dinge automatisiert ab. Unser Gehirn würde viel zu viel Energie verbrauchen, wenn es diese automatisierten Gewohnheiten und Abläufe nicht gäbe.

 

 

 

Der Großteil unserer Handlungen wird über das Unterbewusstsein gesteuert

 

Aus dem Unterbewussten spulen wir unsere persönlichen Handlungs- und Verhaltensmuster ab.

Sie sind nicht bewusst!

Deshalb fällt es auch so schwer, diese unbewussten Muster zu brechen oder zu verändern.

Es fällt schwer aber es ist nicht unmöglich!

Mit Hilfe von Pferden ist es etwas einfacher, weil wir direktes Feedback erhalten und die Ergebnisse unserer Handlungen sofort sehen und vor allem spüren können!

 

Im Leben bekommen wir dieses Feedback nicht immer sofort.

Alles was wir tun und sogar das was wir nicht tun, führt zu Ergebnissen. Die Auswirkungen unserer Handlungen sind allerdings nicht immer sofort sichtbar. Zu einem Ergebnis führt es aber immer.

Wenn wir die Resultate aber sofort sehen können, wird Unterbewusstes, bewusst.

Alles was uns bewusst ist, auf das können wir aktiv einwirken!

Das können wir verändern.

Es lohnt sich also auf jeden Fall immer, seinen Blick dafür zu schärfen!

 

 

 

Je nachdem welche Denkmuster in deinem Unterbewusstsein abgespeichert sind, wirst du Handeln!

 

Denkst du in Grenzen und Problemen?

 

„das schaffe ich nicht“

„das kann ich nicht“

„das geht nicht“

„das ist nichts für mich“

 

Oder denkst du in Lösungen, Möglichkeiten und Chancen?

 

„ich weiß zwar noch nicht wie, aber ich werde das schaffen“

„ich eigne mir das nötige Wissen an, um es zu schaffen“

„ich übe solange, bis ich es schaffe“

„ich werde das Geld auftreiben, weil ich es will“

 

Wenn du also ein beklemmendes Gefühl spürst und erleichtert bist, wenn du dich gegen etwas entscheidest dann ist es wahrscheinlich nicht dein Bauchgefühl, sondern dein Unterbewusstsein das dich warnen will. Darüber erfährst du gleich noch mehr.

 

 

Das Unterbewusstsein hat drei Funktionen 

 

 

 

Es ist ein riesiger Speicher

 

Dafür wie dein Unterbewusstsein programmiert ist, kann es nichts.

Das kannst nur du verändern. Wenn du nicht erreichst was du gerne möchtest, dann spüre die unbewussten Ängste und Blockaden auf und löse sie.

Du kannst das Unterbewusstsein umprogrammieren, wenn du deinen Blick dafür schärfst und dir unbewusstes, bewusst machst.

Du kannst entscheiden was auf deiner „Festplatte“ gespeichert bleibt und was du gerne verändern möchtest.

 

Wie geht das?

 

Indem du neue Erfahrungen sammelst.

Und hier zeigt sich wie schlecht es ist sich durch ein mulmiges Bauchgefühl in die Komfortzone zurückdrängen zu lassen.

Denn innerhalb deiner Komfortzone wirst du keinerlei neue Erfahrungen machen.

Dein Unterbewusstsein ist programmiert mit all den Erfahrungen die du im Laufe deines Lebens gemacht hast.

Umso öfter sich Erfahrungen wiederholen umso mehr hat es sich eingebrannt.

 

Deine Ansicht ist aber nicht die Wahrheit der Welt.

Hättest du eine andere Erfahrung gemacht, dann hättest du eine völlig andere Wahrheit.

Dann hättest du eine ganz andere Überzeugung und andere Muster.

Und genau so kannst du anfangen es zu verändern. Indem du neue Erfahrungen sammelst und das TROTZ eines mulmigen Bauchgefühls.

 

 

 

Es ist ein Filter

 

Das Unterbewusstsein filtert seiner Ansicht nach irrelevante Dinge weg.

Auf der Welt herrschen so viele Eindrücke die auf uns einprasseln.

Würden wir Dinge nicht ausblenden, würden wir regelrecht davon erschlagen werden.

Das Unterbewusstsein lenkt unseren Fokus. Es lenkt auf was wir uns konzentrieren und was wir wahrnehmen. Je nach Programmierung wirst du eher negatives oder positives wahrnehmen.

Das Unterbewusstsein lenkt uns zu den Dingen, die zu unserer Prägung passt!

 

Die meisten Menschen konzentrieren sich eher auf Probleme und negatives.

Wenn du tief in dir drin daran glaubst „ich kann das nicht“, wirst du jede Menge Dinge wahrnehmen die dir diesen Glauben bestätigen!

Du wirst Probleme und Gründe sehen, warum du es nicht kannst. Du wirst auf Menschen hören, die deine Überzeugung bestätigen.

Dies führt dazu, dass du noch mehr daran glaubst es nicht zu können.

Ein Teufelskreis!

 

Auch hier musst du aktiv deinen Blick schärfen. Deinen Fokus aktiv auf positiveres lenken und trainieren auch andere Dinge wahrzunehmen.

Dadurch wirst du völlig neue Dinge für dich entdecken und kannst deinen alten Überzeugungen an den Kragen gehen. Es ist eine Entscheidung.

 

 

 

Es ist ein Autopilot

 

Unser Unterbewusstsein ist außerdem dafür zuständig unser Überleben zu sichern. Dies rührt noch aus der Steinzeit als es wichtig war, nicht lange zu überlegen, wenn wir plötzlich einen Säbelzahntiger vor uns haben, sondern sofort zu handeln.

Wir sind von jetzt auf gleich, in Alarmbereitschaft!

Bei jedem verläuft dieser Alarm etwas anders. Es ist abhängig von den geprägten Erfahrungen.

 

Du kennst dein Programm, dass in Stress- oder Paniksituationen abläuft am allerbesten.

 

Heute ist dieses System allerdings mehr hinderlich als nützlich.

Es bremst aus.

Wir leben nicht mehr in der Steinzeit und sind auch nicht mehr diesen Gefahren ausgesetzt. Nichtsdestotrotz steckt es eben in uns und wir sollten lernen damit umzugehen, denn sonst werden wir ein sehr passives Leben führen.

 

 

Kannst du deinem Bauchgefühl trauen?

 

 

 

Wie auf der Autobahn

 

Das Unterbewusstsein hält uns sicher auf unserer Gedanken-Autobahn. Alles was neu ist bedeutet also grundsätzlich erstmal Gefahr. Daher kommt dieses mulmige, unwohle, gestresste, komische Gefühl bis hin zu Panik das wir alle kennen.

 

Aus deiner Komfortzone herauszugehen und neue Erfahrungen zu machen bedeutet, dass du dich ein Stück von dieser Gedanken-Autobahn entfernen musst.

Fürs Unterbewusstsein heißt das, Achtung Gefahr!

 

Was aber wird denn realistisch betrachtet passieren, wenn du einmal von dieser Autobahn herunterfährst und eine neue Straße ausprobierst?

 

Nichts, oder?

Im schlimmsten Fall gefällt dir diese Erfahrung nicht. Dann kannst du ja jederzeit wieder auf die bekannte Autobahn auffahren.

Du wirst nichts verlieren.

Vielleicht entdeckst du ja auch eine völlig neue Autobahn die dir viel besser gefällt!

Wäre es dann nicht eine Schande, wenn du diese neue Möglichkeit nie entdecken würdest?

 

Lass dich nicht von dem vermeintlich sicheren Gefühl in deiner Komfortzone täuschen.

Übernimm selbst das Steuer deines Lebens!

 

Denn wenn wir lernen dieses ungute Gefühl ein bisschen auszuhalten und neue Erfahrungen sammeln, wird das mulmige Gefühl einem viel besseren weichen!

 

Das Gefühl über sich selbst hinausgewachsen zu sein!

 

 

Und darin steckt so viel Power!

So viel Motivation!

Und so viel Glück!

 

 

Lass dir das nicht entgehen! Geh jeden Tag einen kleinen Schritt aus deiner Komfortzone.

Das ist Wachstum!

Das ist Weiterentwicklung!

 

Denn wenn du immer so handelst wie bisher, wird sich nichts verändern.

Dann sitzt du bestenfalls sicher in deiner Komfortzone.

Diese wird im Laufe der Zeit aber nicht so gemütlich bleiben.

Sie wird enger!

Deshalb ist es wichtig nicht „stehen“ zu bleiben, sondern sich um Weiterentwicklung zu kümmern.

Sei kritisch mit deinem Bauchgefühl!

Lass dich nicht bremsen.

 

Ein erfülltes Leben beginnt im Kopf!

 

Liebe Grüße

Janet

 

 

 

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