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Wer hat eigentlich recht?

 

 

Dies ist ein Artikel, der mir schon lange unter den Fingernägeln juckt. Jetzt ist es aus gegebenem Anlass an der Zeit es aufzuschreiben. Denn die Kritiker kriechen langsam aus ihren Löchern und haben zu bemängeln was ich so von mir gebe. Ich werte das als gutes Zeichen, denn es bedeutet nur eins! Ich werde sichtbarer mit meiner Arbeit. Und woran hängen sich die Kritiker am meisten auf? Ja klar, an meiner Aussage zum Thema: „Fresspausen – und dass sie in einem bestimmten Rahmen vertretbar sind.“

 

Dem ad Libitum Verfechter schmeckt das natürlich nicht!

Gegner für etwas wird es aber immer geben.

Stößt eine Aussage sauer auf wird auch häufig gar nicht mehr weitergeforscht, warum diese Aussage vielleicht getroffen wurde. Nein, es ist dann Zeit zum Angriff!

 

Deshalb möchte ich heute mal etwas zu dieser Thematik sagen und über das Mindset von 90 % der Leute da draußen.

Meine kleine, aber feine Community zähle ich zu den 10 % was sie mir täglich anhand von Nachrichten und Dankbarkeit beweist.

Es muss sich also niemand angesprochen fühlen den es nicht betrifft 🙂

 

 

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Es gibt Lagerbildungen in der Pferdewelt.

 

 

Es gibt Befürworter für etwas und absolute Gegner.

In jedem Bereich.

 

Bei diesem Zwiespalt geht es selten um sachliche Diskussionen wovon vielleicht alle was lernen könnten. Es geht beiden Parteien nur darum Recht zu haben und ihre entsprechende Meinung durchzusetzen. Facebook-Kommentare spiegeln es wundervoll in ganzer Pracht wieder. Manchmal weiß man kaum wie man das nun bewerten soll.

 

Es geht jedenfalls dabei nicht um die Pferde.

Auch wenn viele Gemeinheiten unter diesem Deckmantel verteilt werden.

 

 

 

 

Hinterfrage immer das Interesse deines Gegenübers

 

 

Menschen verfolgen ihr Interesse und wollen richtig sein. Dies ist Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Wir alle tun es. Danach streben wir.

 

In der Pferdewelt ist das größte Problem, dass wir sie heute nur noch als Hobby halten und nicht mehr mit Pferden zusammenleben und arbeiten.

Die meisten mit einem normalen Leben verbringen viel zu wenig Zeit mit den Pferden. Die wenigsten können sich den ganzen Tag mit dem komplexen Thema Pferd beschäftigen. Pferde sind teuer und der normale Pferdehalter muss ja schließlich noch arbeiten gehen.

 

Es ist nicht möglich in jedem Bereich gut zu sein. Nichtmal in jedem Pferdebereich – da ja sogar jeder für sich sehr komplex ist.

 

Deshalb sind wir umso mehr auf Fachleute in den verschiedenen Sparten angewiesen. Fachleuten denen wir vertrauen können. Hier haben Rechthaberei, Arroganz und Dogmen eigentlich keinen Platz!

Es sollte doch um die Pferde gehen.

 

Auch ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Ich versuche nur in Themenbereiche tief zu graben und logische Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Über 25 Jahre praktische Pferdeerfahrung – davon 15 Jahre Arbeit in Pferdepensionsbetrieben – und diverse Weiterbildungen in den verschiedensten Bereichen rund ums Pferd, lassen Schlussfolgerungen zu!

Für mich zählen Fakten und logisch nachvollziehbare Begründungen.

 

Behauptungen allein sind nicht ausreichend.

Behaupten kann auch dein Nachbar etwas zum Thema Pferdefutter, obwohl er noch nie etwas mit Pferden zu tun hatte.

Wie viel Aussagekraft hat das aber?

 

 

Auch Googeln muss gelernt sein.

 

 

Nur weil etwas bei Google ganz oben steht, heißt es nicht, dass es die Wahrheit ist.

Es heißt nur, dass es häufig geklickt wird. Und häufig geklickt wird eben, was die Masse am liebsten hören und glauben möchte.

Die Bildzeitung zu lesen ist genauso einfach. Wert hat es aber wenig.

 

Jeder kann im Internet alles finden, wenn er danach sucht. Auch Bestätigung für die eine und die entgegengesetzte Meinung. Nach was du Ausschau halten solltest sind Argumente, die diese Behauptungen logisch erklären und untermauern. Nur so ist es möglich eine eigene Meinung zu entwickeln.

 

 

Eine Behauptung allein, ist nichts wert!

 

 

Wenn es jemand nötig hat eine Aussage von mir zu zerreißen und dies nur mit einer Behauptung oder Beleidigungen tut, kann ich das nicht ernst nehmen.

Da überzeugt mich dann auch ein Doktortitel nicht oder dass es irgendeine Studie dazu gibt. Denn auch bei Studien ist es wichtig zu wissen, welche Faktengrundlage überhaupt benutzt wurde und wie sie ausgelegt wird. In der Welt da draußen wird manipuliert was das Zeug hält. An dieser Stelle empfehle ich dir auch das Buch von Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff – „Lügen mit Zahlen: Wie wir mit Statistiken manipuliert werden“. Viel zu oft werden im täglichen Leben Aussagen mit irgendwelchen fragwürdigen Studien untermauert – und keiner hinterfragt das!

 

Aber:

 

Die Grundlage einer Studie ist wichtig, um überhaupt beurteilen zu können, wie viel Aussagekraft sie wirklich hat. Natürlich kann auch ich hier Fehler machen, denn manche Dinge sind einfach nur sehr schwer durchschaubar. Ich bin auch nur ein Mensch. Ich handle nach bestem Wissen und Gewissen und versuche Begründungen hervorzuheben und nicht nur Behauptungen aufzustellen. Und das solltest du auch.

 

In der Naturheilkunde habe ich mich somit endgültig gefunden, denn die ganzheitliche Betrachtung ist eben genau mein Ding. Schon immer!

Ich möchte mit diesen Weiterbildungen meine Einstellung langfristig untermauern. Warum? Weil ich besser werden möchte; nicht zwingend wegen eines Zertifikats.

 

Wer dogmatisch einer Meinung hinterherrennt und sie auf Biegen und Brechen durchsetzen will, ohne offen für neue Erkenntnisse zu sein, wird für eine ganzheitliche Sicht nicht in der Lage sein.

Egal ob mit oder ohne Zertifikat.

 

 

Welches Interesse verfolgt dein Gegenüber?

 

 

Jeder Mensch hat Interessen, die er verfolgt. Im Prinzip ist jeder einzelne von uns egoistisch, denn wir haben immer ein Ziel, dass wir verfolgen. Das ist nichts Schlechtes, sondern völlig normal. Jeder tut es. Diese Erkenntnis hilft aber sehr dabei andere zu durchschauen und abzuschätzen was er eigentlich von dir will.

 

Will er nur kritisieren und niedermachen? Oder ist er an echtem Austausch interessiert!

 

Die meisten verwechseln niedermachen mit Kritik. Konstruktive Kritik ist durchaus wertvoll und eine Diskussionsgrundlage. Aber konstruktiv ist es selten.

Ich zum Beispiel beschäftige mich nur noch mit Leuten, die an Austausch interessiert sind. Leute vom ersteren Schlag können gerne in ihrer eigenen Welt bleiben.

 

(Ich habe mich im Rahmen meiner Coachingausbildung und pferdegestütztem Coaching auch sehr viel mit der menschlichen Psychologie beschäftigt und werde mich nicht mehr klein halten lassen von solchen Menschen.)

 

 

Pferdehaltung ist individuell

 

 

Pferdehaltung ist äußerst individuell und wir können die unterschiedlichen Pferdetypen nicht alle über einen Kamm scheren. Pferde zum Beispiel ad libitum zu füttern und alles ist gut, klingt zwar zu schön um wahr zu sein,  lässt aber sämtliche Faktoren außer acht die dabei auch noch mit reinspielen.

 

Zum Beispiel:

 

wie gehaltvoll ist das Grundfutter,

wie viel Bewegung hat das Pferd,

was für ein Pferdetyp ist es,

in welcher Haltungsform lebt es usw.

 

Das sind jetzt nur ein paar oberflächliche Beispiele von vielzähligen Möglichkeiten mehr.

 

 

Verwirrung durch Recherche

 

 

Ich habe den Anspruch nicht einfach nur Wissen wiederzukäuen, was in der Pferdewelt sowieso schon hundertfach aufgeschrieben wurde. Die Leute sind verwirrt und wissen eigentlich nicht zu welchem Lager sie nun gehören wollen oder sollen. Recherchiert man nach einem Thema mit einem speziellen Problem hat man hinterher noch mehr Ängste und Unsicherheiten als davor.

 

Ich habe selbst Tiere! Ich kenne es nur zu gut, wie es dir damit geht.

 

 

Uns alle beschäftigt: Was ist richtig fürs Pferd?

 

 

Wir alle wollen es richtig machen! Es geht aber nicht darum was richtig ist!

 

Es geht um dein Individuum Pferd, und dass du dabei lernst auch wieder etwas mehr auf dich selbst zu hören und dir zu vertrauen.

Du kennst dein Pferd am besten von allen. Selbst meine Futterberatungen sind nicht in Stein gemeißelt. Denn was in der Theorie zusammengestellt wird, muss in der Praxis noch lange nicht passen. Das wirst du aber erst merken, wenn du es ausprobiert und gut beobachtet hast. Deshalb habe ich auch eine so hohe Bereitschaft obwohl die Beratung bereits abgeschlossen wurde auch nach einigen Wochen noch einmal Hilfestellung zu leisten und nach zu justieren sollte es denn nötig sein!

Ich gehe diese Extrameile gerne!

 

 

 

Theorie ist nicht gleich Praxis

 

 

Ja ich poche viel darauf die Ration des Pferdes individuell zu berechnen und zusammen zu stellen.

Das ist aber Theorie mit Zahlen und dient nur als Richtwert. Als Basis um sich an etwas orientieren zu können. Ob dein Pferd beispielsweise, am Ende wirklich nur die errechneten 8 kg Heu bekommen sollte oder ob es aufgrund deines mageren Heus sogar ad libitum fressen kann hängt von deinem persönlichen Rahmen ab und muss in der Praxis ausprobiert werden. Irgendeinen Ausgangspunkt benötigt man aber an dem man Dinge bemessen und schlussfolgern kann.

 

Meine Kunden schätzen gerade dieses individuelle Vorgehen! Weil es aus der Praxis ist und nicht nur theoretisches Geschwafel.

 

Letztendlich hat Fütterung eben auch sehr viel mit gut beobachten und Gefühl fürs individuelle Pferd zu tun. Theorie und Praxis können sich durchaus unterscheiden. Nur weil sich zum Beispiel Haferfütterung bei vielen bewährt, kann es bei deinem Pferd eben durchaus anders sein. Am Ende zählt nur das Resultat, dass du erreichst und das sollte das gesunde, vitale Pferd sein!

 

Wer heilt hat Recht.

Punkt!

 

Hüte dich also von Theoretikern und schau auf Resultate. Sie verraten viel zuverlässiger ob derjenige Recht hat oder nicht.

Die Welt wimmelt von Theoretikern. Wissen allein reicht aber nicht.

 

Wissen allein ist wertlos, wenn es nicht anwendbar ist oder nicht angewendet wird.

Wer nur Wissen hat, weiß in Wahrheit gar nichts.

Wer praktische Erfahrung hat, hat dagegen viel Wissen.

 

Zertifikate und Doktortitel bekommt man auch durch auswendig gelerntes Wissen.

Schau also genau hin und hinterfrage auch. Verlass dich nicht nur auf Titel und Zertifikate.

 

 

Mein Ziel

 

ist es nicht, mich hinzustellen und jetzt alle anderen als Lügner zu betiteln. Mein Ziel mit diesem Blog ist es logische Argumentationen zu liefern, damit du dir selbst eine Meinung bilden kannst. Werde selbst zum Experten deines Pferdes und hinterfrage Informationen (auch meine!) kritisch.

Lass mich das gerne auch wissen. Wäre die Reiterwelt mehr dazu in der Lage sachlich zu hinterfragen und zu argumentieren, könnten wir alle soviel mehr gemeinsam für unsere Pferde bewirken. Gehe nicht den Weg des geringsten Widerstandes – deinem Pferd zu Liebe!

 

Betrachte jede Information von unterschiedlichen Perspektiven und sammle dann eigene Erfahrungen. Das ist in jedem Lebensbereich nützlich. Es gibt nichts einschränkenderes als Menschen mit völlig eingefahrenen Überzeugungen. Jeder Mensch egal welchen Titel er trägt und wo er herkommt, welche Ausbildung er besitzt oder ob er keine Ausbildung besitzt, hat persönliche Erfahrungen und kann sowohl Recht haben als auch Unrecht.

 

Jeder hat aber etwas, was für einen anderen dem diese Erfahrung fehlt wertvoll sein kann. Deshalb bin ich auch selbst so sehr an Austausch mit dir interessiert. Wir alle können voneinander lernen, wenn wir die Arroganz und Rechthaberei draußen lassen.

 

Ich möchte weiterhin die Themen aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachten und nicht missionieren, sondern dich dadurch individuell unterstützen. Eine offene Herangehensweise bringt dich schneller auf den richtigen Weg als irgendein Guru, dessen Meinungen seit Jahren festgefahren sind. Ja Meinungen dürfen sich auch ändern und wer genau beobachtet wird es auch bei mir sehen können, dass sich vielleicht schon mal eine Meinung geändert hat. Der Heunetzfütterung zum Beispiel, stehe ich inzwischen viel kritischer gegenüber als früher.

 

 

Nur so ist Weiterentwicklung möglich!

 

 

Alles andere macht keinen Sinn.

 

Ich bin unabhängige Futterberaterin und kann meine Meinung zum Glück ändern.

Ich bin finanziell nicht davon abhängig bei meiner Meinung zu bleiben obwohl es bereits neue Erkenntnisse gibt. Überall wo Kooperationen im Spiel sind ist dies nämlich nicht gegeben.

Ist jemand finanziell von etwas abhängig wird er die Interessen desjenigen verfolgen müssen, mit dem er die Kooperation eingegangen ist. Er wird Meinungen vertreten und lehren die nicht zwingend seine eigene Überzeugung sein müssen. Er ist unglaubwürdig und widerspricht sich vielleicht sogar. Solche Leute haben besonders die Neigung fragwürdige Studien zur Untermauerung zu nutzen oder mit Scheinargumenten, um sich zu werfen, um die andere Meinung schlecht zu reden, damit sie als die Besseren dastehen.

Ihnen fehlt es an Argumenten. Eventuell fehlerhaftes Verhalten muss irgendwie gerechtfertigt werden damit das Gewissen wieder rein ist.

 

Wenn ich also mit gewissen Aussagen etwas schreibe, was ein schlechtes Gefühl in dir hervorruft oder sogar Abwehr, dann sei dir bewusst, ich tue das nicht mit dem Ziel, dass du dich schlecht fühlst.

Ich schreibe über meine praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten 25 Jahre und meinen daraus resultierenden Schlussfolgerungen zu den Themen. Mir ist dabei gleichgültig ob du es gerne hören möchtest oder nicht.

 

Denn mir geht es um die Pferde! Findest du bei mir nicht, was du dir wünscht, dann geh einen anderen Weg, mit dem du besser leben kannst. Ich halte dich nicht auf. Alle die Weiterentwicklung und eine undogmatische Haltung anstreben, sind herzlich Willkommen.

 

Zu Weiterentwicklung gehört aber auch, die aktuellen Standpunkte unter Umständen immer wieder zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu widerlegen.

 

Die Welt ist voller Dogmen – die Wahrheit liegt aber häufig da, wo die Masse nicht ist! 😉

 

Bis bald

Janet

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