Wie du durch umdenken zu mehr Lebensqualität kommst

Sei kein Opfer! Wie du deine Lebensqualität steigerst
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23.06.2017

Bist du oft gestresst? Bist du gejagter deines eigenen Lebens oder zieht dein Leben einfach nur an dir vorbei? Dann wird es höchste Zeit umzudenken und deine Lebensqualität zu steigern. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, ein Gespür dafür zu bekommen, was dein Leben aus der Balance wirft und was du tun kannst um erfüllter und glücklicher zu werden.

 

Woran liegt es, dass so viele Menschen so wahnsinnig gestresst sind?

Woran liegt es, dass immer mehr Menschen die Diagnose Burnout bekommen?

Woran liegt es, dass so viele Menschen ihr Leben an sich vorüberziehen lassen und unzufrieden sind, aber nichts dagegen tun?

Warum, leben so viele Menschen so selbstzerstörerisch?

 

Wir achten nicht auf unsere eigenen Bedürfnisse.

Wir können nicht nein sagen, weil wir ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir die Bitte eines anderen ablehnen.

Wir haben Angst, dass andere schlecht über uns Denken könnten, wenn wir für uns selbst etwas einfordern.

Wir denken meist nicht besonders gut über uns selbst, und treten unser eigenes Selbstwertgefühl regelrecht mit Füßen.

 

 

Die Gesellschaft ist falsch fokussiert

 

Und dieser falsche Fokus wird von Generation zu Generation weitergegeben. Und sehr viele Menschen bringen ihren Körper mit dieser Haltung früher oder später zum streiken.

Wir sind in unseren Glaubenssätzen von klein an geprägt wie es unser Umfeld uns vorlebt und von uns erwartet. Je nachdem in welchem Umfeld du aufwächst bist du geprägt. Jeder Mensch macht Erfahrungen und daraus bilden sich deine persönlichen Glaubenssätze und Überzeugungen nach denen du lebst. Unsere eigenen Glaubenssätze sind uns meist gar nicht bewusst, aber sie sind trotzdem da. Unsere geprägten Erfahrungen, beeinflussen unsere Entscheidungen, unser Denken und unser Handeln. Unsere Erfahrungen sind unsere ganz persönliche Wahrheit von der Welt. Wir sind überzeugt, von unserer Ansicht. Jemand der eine völlig andere Erfahrung gemacht hat, hat aber eine ganz andere Wahrheit als du. Du lebst nur nach deiner eigenen geprägten Wahrheit.

 

Hast du dich aber schon mal gefragt ob diese Wahrheit wirklich die Richtige ist? Ob deine Wahrheit die Wahrheit der Welt ist? Oft hinterfragen wir das nämlich gar nicht. Nicht mal dann, wenn es uns bereits schlecht geht.

Hast du schon einmal in Erwägung gezogen, dass du falsch liegen könntest und es noch eine ganz andere Möglichkeit geben könnte? Dass es viele Wahrheiten geben könnte und nicht nur diese eine? Deine? Ist dir bewusst, dass du vielleicht völlig andere Entscheidungen treffen würdest, wenn du an etwas ganz Anderes glauben würdest? Wenn du eine völlig andere Erfahrung in deinem Leben gemacht hättest? Nein?

 

Wenn du eine andere Erfahrung gemacht hättest, in deinem Leben, dann wäre auch dein Glaubenssatz ein ganz anderer. Wir leben so dahin und kennen und hinterfragen unsere gemachten Erfahrungen nicht. Wir handeln sogar danach und das immer und immer wieder, obwohl wir damit gar nicht glücklich sind. Wir fühlen uns dem ausgeliefert und denken wir könnten nichts machen. Aber das stimmt nicht! Es ist nie zu spät umzudenken und andere Wege zu beschreiten.

 

 

Werde bewusst

 

Du kannst dir darüber bewusstwerden und bewusst neue Erfahrungen sammeln. Unser Gehirn ist grundsätzlich nur darauf aus, dein Überleben zu sichern. Es verknüpft, dass du mit deinen bisher gesammelten Erfahrungen gut überlebt hast. Das Blöde dabei ist allerdings, dass dem Gehirn dabei völlig egal ist ob du glücklich bist. Es sieht nur, deine Strategie hat bisher dein Überleben gesichert, also ist sie gut.

 

Wir können allerdings unser Bewusstsein nutzen und gezielt andere Erfahrungen sammeln. Wir können bewusst anders Handeln und neue Wege ausprobieren. Dein Gehirn wird sich anfangs sträuben, denn es sieht keinen Sinn darin einen unbekannten und vor allem anstrengenderen Weg zu gehen, wenn die altbewährte Erfahrung dein Leben doch sichert. Dein Gehirn verbraucht nämlich eh schon wahnsinnig viel Energie. Deine Gewohnheiten sparen Energie. Sie laufen automatisiert ab. Dein Gehirn sieht überhaupt keinen Sinn darin ein gewohntes, energiesparendes Muster aufzugeben, und zusätzlich auch noch einen unbekannten Weg zu nehmen wo es doch gar nicht weiß, ob du dich damit nicht womöglich auch noch dein Überleben aufs Spiel setzt. Wieso solltest du denn aus deiner Komfortzone herausgehen und Gefahr laufen dabei „umzukommen“? Für dein Gehirn, dass immer noch funktioniert wie in der Steinzeit, gibt es überhaupt keinen Grund irgendetwas zu verändern. Du hast aber ein Bewusstsein und lebst nicht nur instinktgesteuert. Also fang an dieses Bewusstsein zu nutzen. Man kann Gewohnheiten und Verhaltensmuster um trainieren. Du bist nicht ausgeliefert in deiner schrecklichen Lage, was auch immer es sein mag. Du kannst IMMER etwas verändern.

 

 

Wenn Du unter Stress oder sogar Burnout leidest, muss sich grundlegend etwas ändern in deinem Leben. Du musst umdenken und deinen Fokus verändern. Denn so wie du es bisher handhabst, bist du schließlich in diese Lage gekommen. Ja du hast richtig gelesen. Ich weiß, dass viele dies nicht hören wollen und sich der ein oder andere jetzt vermutlich provoziert fühlt. Dies ändert aber nichts an der Realität.

Stress, Burnout und Depressionen fallen nicht einfach so vom Himmel. Sie sind hausgemacht! Du hast dich mit deinem Verhalten und deinen Entscheidungen die du in deinem Leben getroffen hast in diese Lage gebracht.

Du suchst dir aus in welche Arbeit du gehst. Du suchst dir aus mit welchem Partner du zusammen lebst. Du suchst dir aus mit welchen Leuten du dich generell umgibst, und wen du, deine Freunde nennst. Du triffst die Entscheidung ob du dich von allen und jedem ausnutzen lässt. Ob du in deinem vielleicht unterbezahlten Job bleibst und welche Verpflichtungen du dir ans Bein bindest. Du entscheidest wie du dich in der Welt da draußen gibst und welche Ergebnisse du mit deinem Verhalten und Handeln erzielst.

 

 

Die Leute denken sie MÜSSEN zwei Nebenjobs haben, weil ja alles immer teurer wird oder wegen was auch immer. Nein musst du nicht. Vielleicht könntest du auch mit etwas weniger Geld auskommen, wenn du deine Prioritäten etwas anders setzt. Oder noch etwas Neues dazulernen um an einen besseren Hauptjob zu kommen. Du musst nicht in einem Betrieb bleiben wo du Tag für Tag fertiggemacht wirst. Du kannst dir auch einen anderen suchen. Du denkst jetzt, so einfach ist das nicht? Ich habe nicht gesagt, dass es immer einfach ist. Aber wer wirklich leidet in seiner aktuellen Situation wird nach einer Lösung suchen und sie finden! Er wird eine Entscheidung treffen. Punkt.

Leute die sagen: „ich kann nicht, weil…..“ und „ich MUSS“ übernehmen in Wirklichkeit einfach nur die Verantwortung für ihre selbst getroffene Entscheidung nicht. Und so laufen alle unglücklich in ihrem Alltagstrott, suchen ständig nach Ausreden um ihre scheiß Lage zu erklären und wundern sich dann wenn der Körper streikt und sie vom Burnout getroffen werden.

 

 

Umdenken

 

Es wird Zeit, dass die Menschen anfangen umzudenken, denn viel zu viele hetzen einfach durch ihr Leben und kennen sich dabei selbst nicht. Wir übergehen ständig unsere eigenen Bedürfnisse, immer auf der Jagd allen anderen alles Recht zu machen und wundern uns, wenn wir dabei auf der Strecke bleiben und unser Körper irgendwann ausgebrannt ist. Und das Kranke dabei ist, dass sich Betroffene dann auch noch als Opfer ihrer Lage sehen und jammern, warum es gerade sie getroffen hat. Leute verzweifeln regelrecht an der Frage nach dem WARUM, anstatt zu erkennen, dass sie sich selbst mit ihrem Handeln in diese beschissene Lage gebracht haben. Das ihre eigenen Entscheidungen dafür verantwortlich sind.

 

Ärzte, Psychologen und die Pharmaindustrie unterstützen diese Opferrolle auch noch indem sie eine „Krankheit“ diagnostizieren und einem etwas Ruhe, Kuren und Pillen verschreiben. Indem der Patient denkt, dass ihn eine Krankheit angefallen hat für die er nichts kann, wird er in Passivität gehalten. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht. Mir haben Ärzte gesagt: „ja, also bei ihrer Leidensgeschichte mit ihren vielen Fußoperationen, ist eine Depression ja völlig normal“ oder: „ja da kann ich nichts machen, suche dir einen sitzenden Job und lebe damit“.

 

HALLOOOOO?

 

Man geht zu einem Arzt in der Hoffnung auf Hilfe und denen fällt nichts Anderes ein, als die ausweglose Situation in der man vermeintlich sitzt zu bestätigen?? Und ich bin sicher kein Einzelfall!

Im Rahmen meiner Persönlichkeitsentwicklung habe ich erschreckend viele Menschen kennengelernt, denen es allen so ergangen ist. Ärzte die außer Tabletten und ein „leb damit“ keine andere Idee haben. Psychologen, die Patienten nach Hause schicken mit der Aussage „das ist halt so“ oder „da kann man halt nichts machen“. Patienten die jahrelang in Therapiesitzungen gelaufen sind und jede Woche nur in ihrer schlimmen Vergangenheit wühlen aber keinerlei Impuls bekommen nun mal aktiv zu werden, nach vorne zu schauen und das Leben vom jetzigen Zeitpunkt an besser zu gestalten. Etwas zu verändern und Entscheidungen zu treffen. Menschen die sich in einer so ausweglosen Situation gesehen haben und sich umbringen wollten.

 

 

Passiv löst man keine Probleme

 

Wer denkt mit einer Auszeit heilt alles aus, ist auf einem absoluten Holzweg. Wer denkt er benötigt nur etwas Urlaub und danach macht er weiter wie zuvor und er sei damit dann glücklicher wird gewaltig enttäuscht werden. Wer glaubt, dass er nur ein paar Pillen schlucken muss und die Welt kommt wieder in Ordnung, wird höchstens drogenabhängig und glaubt noch an Weihnachtsmänner wird aber niemals seine „Krankheit“ wieder loswerden. Wer sich in dieses Fahrwasser begibt, sich mit einer Krankheit zu identifizieren wird passiv darauf warten, dass es wieder weggeht. Und er wird zwangsläufig seine Mitmenschen belasten, denn wenn wir in einer Opferrolle gefangen sind finden wir nur allzu gerne Ausreden warum wir dieses und jenes nicht können.

 

 

Wenn du das tust, versichere ich dir, du wirst vergeblich auf Besserung warten!

Wenn du passiv in dieser Opferrolle bleibst, wirst du dich absolut hilflos fühlen. Wenn dir womöglich dann noch ein Arzt ähnliches sagt wie mir damals, dass man nix machen kann wirst du dich hoffnungslos verloren fühlen.

 

Hilflosigkeit ist das Schlimmste was dir passieren kann. Wer sich hilflos fühlt, ist wie gelähmt. Er fühlt sich ausgeliefert in seiner Situation. Machtlos! Sieht keinerlei Ausweg. Wer sich hilflos fühlt gibt irgendwann auf! Ja, die Hilflosigkeit ist es, die einen mürbe macht, und die jeglichen Sinn des Lebens stiehlt. Sie ist verantwortlich, dass Menschen sich sogar umbringen. Sie sehen keinen Sinn mehr in ihrem Dasein. Wer passiv bleibt, wird hilflos bleiben. Und wie lange denkst du, wirst du diesen Zustand aushalten?

 

 

Werde aktiv!

 

Du musst selbst etwas ändern in deinem Leben! Nur du kannst aktiv werden. Du musst nach vorne schauen und nach neuen Wegen suchen und dich nicht nur über vergangenes ärgern. Du musst deine Einstellung zum Leben ändern und deinen Fokus verändern. Dein Denken und dein Handeln ändern und neue Erfahrungen sammeln. Deine alten Muster, haben dich zwar überleben lassen, aber in diesen Zustand gebracht. Du musst deine Bedürfnisse wahrnehmen und sie wahren. Du musst zu dir selbst stehen und für dich einstehen. Du musst deine Bedürfnisse schützen und einfordern. Du musst dir selbst erlauben auf dich zu achten.

DU hast die Wahl ob du ein Opfer bleibst oder es in die Hand nimmst. Niemand anders kann das für dich übernehmen. NIEMAND! NUR DU!

 

 

Ich möchte einen Teil dazu beitragen, dass Menschen anfangen umzudenken. Es wird höchste Zeit, Die Gesellschaft bewegt sich meiner Ansicht nach in eine völlig falsche Richtung. Jeder jammert und schimpft, aber keiner verändert irgendetwas zum Besseren. Die Leute warten, dass die Politik etwas tut, dass der Chef netter wird oder die Menschen sich generell alle wieder mehr liebhaben. Jeder sucht nach schuldigen und schimpft, wer oder was gerade wieder dran schuld ist, dass sein Leben so anstrengend ist. Die Leute sitzen in ihrer Komfortzone und schimpfen, sind aber nicht fähig sie zu verlassen und mal was Neues auszuprobieren. Und noch schlimmer? Indem wir uns gegenseitig anjammern rauben wir und gegenseitig auch noch die Energie! (dieses Thema aber zu einem späteren Zeitpunkt) Keiner übernimmt selbst für sich die Verantwortung. Keiner sieht, dass jeder selbst das in der Hand hat. Sowas erzählt einem ja auch keiner. Ich bin selbst froh, dass ich über Menschen gestolpert bin, die mich darüber aufgeklärt haben. Und seitdem hat sich mein Leben enorm zum besseren gewandelt. Du, der das gerade liest bist auf dem besten Weg es auch besser zu machen als viele andere Menschen! Und das freut mich sehr.

 

 

Der Fokus ist der entscheidende Punkt

 

Du hast die Wahl worauf du dich fokussierst. Belass alles wie es ist und lebe gestresst und ausgebrannt dein Leben bis du endlich in die Kiste steigen kannst. Warte vergeblich darauf, dass endlich etwas Glück vom Himmel fällt.

Oder richte deinen Fokus auf etwas Neues und auf dich und fang an umzudenken. Lerne, dich für dich selbst zu begeistern. Lerne auf dich zu achten und erkenne deine Stärken und Potenziale. Lebe dein Leben wie du es gerne möchtest. Strebe die Dinge an die du gerne tun möchtest und die dich glücklich machen. Du bist nicht auf dieser Welt um deine Zeit nur abzusitzen.

DU kannst dich entscheiden welche Richtung du einschlägst!

 

 

Befreie dich

 

Deine Komfortzone fühlt sich sicher an, sie kann aber zu deinem Gefängnis werden indem du lebenslang eingesperrt bist. Deine Angst vor Unbekanntem hält dich schön sicher in deiner Komfortzone. Da wo die größten Ängste sind, ist aber meist auch die größte Chance auf Erfüllung und Glück. Ängste zu überwinden, ermöglichen dir großes Wachstum. Die Angst steht wie eine Wand zwischen dir und deinem Glück.

Vielleicht hattest du schon einmal eine Situation in deinem Leben wo du dich zu etwas überwunden hast, was du zuerst nicht tun wolltest. Wovor du vielleicht Angst hattest, dich dann aber doch getraut hast? Wenn du irgendwann in deinem Leben schon einmal so eine Situation hattest, erinnere dich mal daran wie du dich gefühlt hast, als du dich überwunden hattest. Als du durch die Angst gegangen bist. Wie war es danach? Berauschend oder? Ein Kick. Einfach nur geil! Diese Glücksgefühle kann man erzeugen. Kann man zu seinem Leben machen! Indem man seine Komfortzone immer wieder verlässt, daran wächst und die Komfortzone wachsen lässt.

 

 

Du sitzt in deiner Komfortzone und bist unglücklich darüber, dass diese Wand da ist und versuchst gar nicht sie zu durchbrechen. Du bleibst in deiner Komfortzone wo du dich sicher fühlst. Wenn du wirklich etwas zum besseren verändern möchtest, musst du aber DURCH die Wand. Durchbrich sie und du wirst dich fragen wieso du es nicht schon viel früher gewagt hast. Du hast nur Angst vor dem Unbekannten. Das ist wie wenn ein Kind Angst vor dem Monster im Schrank hat. Es ist gar kein Monster da und wenn das Kind sich überwunden hat mal nachzuschauen, verliert der Schrank seinen Schrecken. Das Kind hat keine Angst mehr.

Alles ist in Wirklichkeit in dir! Höre in dich, lerne dich richtig kennen und vertrau dir selbst. Werde dir bewusst WER du sein willst. Bekomme Klarheit, was du willst. Sei nicht das Opfer deines eigenen Lebens!

 

 

Weg vom Mangeldenken

 

Du musst wegkommen vom Mangeldenken. In unserer Konsumgesellschaft denkt jeder, ihm fehlt noch irgendetwas für sein absolutes Glück. In Wahrheit haben wir doch aber alle so viel und uns fehlt es an nichts. Wer immer denkt, es ist nicht genug und er hat nicht genug wird immer in Aufruhr sein. Ja sich sogar gehetzt fühlen.

 

Manche Menschen arbeiten sich fast zu Tode, weil es zum Leben nicht reicht. Reicht es aber wirklich nicht zum Leben? Oder reicht es nicht, weil wir diesen oder jenen Luxusgegenstand auch noch anschaffen möchten. Brauche ich wirklich zwei Nebenjobs um mir drei Urlaube im Jahr leisten zu können? Oder das zweite Auto? Oder was auch immer? Oder könnte ich nicht auch auf wenigstens einen Nebenjob verzichten, dafür mit nur einem Auto auskommen, nur einmal in den Urlaub fahren und ansonsten aber mehr Zeit für mich selbst zu haben? Das ist jetzt nur ein Beispiel mit dem ich eine Botschaft transportieren möchte. Bei jedem ist das ganz individuell.

 

Was ich damit aber sagen will ist, jeder muss seine persönliche Balance im Leben finden! Und die meisten tauschen nun mal unheimlich viel ihrer Zeit gegen Geld ein und vernachlässigen dabei die anderen Lebensbereiche die genauso wichtig sind und übersehen dabei, dass sie mit einem anderen Fokus vielleicht ein besseres Gleichgewicht erreichen könnten. Jeder Lebensbereich, Finanzen, Partnerschaft und Gesundheit, ist wichtig. So viele Menschen hetzen sich ab um möglichst viele Finanzen zusammenzubekommen, wundern sich dann aber, wenn sie in anderen Lebensbereichen die Rechnung dafür bekommen und ihren Körper zum streiken bringen.

 

 

Verändere deine Einstellung

 

In dem du dich auf das konzentrierst was du hast und nicht auf das was du nicht hast, wirst du zur Ruhe kommen. Aus dieser Einstellung heraus wirst du völlig andere Entscheidungen treffen und völlig andere Möglichkeiten entdecken. Verändere dein Denken und Bewusstsein von: „es ist nicht genug“, hin zu: „ich habe sämtliche Möglichkeiten!“

Jemand der ständig denkt er hat nicht genug und bekommt nicht genug, hat nichts für andere zu geben. Jemand der denkt er hat nichts oder weiß nichts, wird nichts Wertvolles an andere weitergeben. Wer dagegen von sich selbst überzeugt ist, sich selbst mag und was auf sich hält, kann anderen etwas geben. Du kannst nur etwas beitragen in der Welt, wenn du nicht im Mangeldenken bist. Nur wer wirklich etwas gibt, der bekommt auch etwas. Oder auch anders ausgedrückt, von nichts kommt nichts!

 

Veränderung ist ein Prozess

 

Dein Denken verändert sich nicht von heute auf morgen! So eine Veränderung ist ein Prozess. Es ist Arbeit gegen deine bisherigen Überzeugungen anzugehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Viele von uns sind in dieser Gesellschaft schon früh geprägt, nicht genug zu sein. Es wird immer die Beste Leistung von uns erwartet. Als Kind freust du dich vielleicht noch über eine Kleinigkeit. Von deinen Eltern wirst du dafür aber getadelt. Hier passiert oft schon der erste Schritt zu einem angeknacksten Selbstwert. Dir wird schon früh gezeigt, es ist nicht gut genug. Auch unser Schulsystem presst dich in eine Norm. Weichst du davon ab, bist du nicht gut genug. Unsere Unbeschwertheit und der Glaube an uns selbst wird den allermeisten Menschen schon sehr früh geraubt. Und man hat dann sogar noch eine Bezeichnung dafür. „Der Ernst des Lebens hat begonnen“ oder „das Leben ist eben kein Ponyhof„. Wir werden damit schon geprägt, dass das Leben schwierig und scheiße ist. Und da soll man sich nicht hilflos fühlen und depressiv werden?

 

 

Diese Erfahrung merkt sich dein Hirn. Es glaubt dieser Erfahrung und beginnt nun, immer nur die Dinge zu sehen die diesen Glauben bestätigen. Immer und immer wieder. Dir muss bewusstwerden, dass es nicht die Wahrheit ist was du glaubst. Es ist nicht die Wahrheit der Welt. Es ist nur DEINE Erfahrung. Du kennst das vielleicht: 50 Leute sagen dir, du hast etwas gut gemacht UND EINER sagt dir du hättest das aber besser machen können. Deine geprägte Erfahrung, die dir sagt du bist nicht gut genug, wird die 50 Stimmen überhören und dieser einen Stimme die Kritik loslässt glauben, weil diese eine Stimme deiner Überzeugung entspricht. Diese eine Stimme nimmst du sogar als Bestätigung, nicht gut genug zu sein. Hier musst du bewusst den Fokus ändern.

Diesen Fokus zu ändern ist am Anfang sehr anstrengend. Und vor dieser Anstrengung schrecken viele Menschen bereits zurück. In der Komfortzone ist es schließlich viel bequemer. Das Gehirn will sich nicht anstrengen und unnötig Energie verlieren. Du willst dich auch nicht anstrengen, weil du im Mangeldenken bist und nicht geben möchtest. Wir sind zudem heutzutage gewohnt all unsere Bedürfnisse sehr einfach sofort zu befriedigen. Hast du Hunger, gehst du zum Kühlschrank. Hast du Kopfschmerzen, frisst du ne Pille. Wir sind es gewohnt „Schmerz“ schnell zu beseitigen.

 

 

Und wenn dann plötzlich was kommt wie Unzufriedenheit? Wissen wir nicht damit umzugehen und verdrängen es nur. Wir kompensieren sie mit Alkohol oder übermäßigem Essen oder sonst etwas. Wir befriedigen andere Bedürfnisse um unser Wohlergehen zu steigern und um die Unzufriedenheit zu betäuben, anstatt zu forschen woher sie kommt und an der Ursache etwas zu verändern. Wir betäuben den Schmerz. Aber die Psyche lässt sich nicht auf Dauer veräppeln. Die Ursache zu bekämpfen verschafft dir langfristige Erleichterung. Das ist die nachhaltige und effektive Lösung!

 

 

Neue Erfahrungen sammeln

 

Du musst deine alten Überzeugungen mit den neu gemachten Erfahrungen überschreiben. Erst wenn du die Erfahrung auch wirklich machst und seine Auswirkung spürst wird sich etwas verändern. Vielleicht kennst du das, wenn du etwas liest oder hörst und dabei Erkenntnisse hast. Es lädt dich auf und du hast viele Aha-Effekte. Dein Gehirn steuert dich aber trotzdem noch nach deinen alten Mustern durchs Leben. Die Erkenntnisse alleine verändern noch überhaupt nichts. Du musst aktiv werden und die Erfahrungen sammeln um deine alten Muster zu überschreiben. Die Pferde vereinfach diesen Prozess enorm, denn sie machen diese neuen Erfahrungen sofort spürbar. Und damit wird dein altes Muster bereits ein Stück weit überschrieben. Dadurch kommst du auch in deinem Alltag leichter ins Handeln und kommst so schneller zu neuen Erfahrungen die dir für dein Leben guttun!

 

 

Du musst lernen auf deine Gefühle zu achten und sie als Botschafter annehmen dich durch dein Leben zu steuern. Sie ständig zu betäuben und weg zu ignorieren rächt sich IMMER. Man muss das Schlechte wahrnehmen um auch das Gute sehen zu können. Ohne negativ gibt es nichts Positives. Die Menschen verdrängen ihre schlechten Emotionen wollen den Schmerz vermeiden und wundern sich, dass sie auch nichts Gutes bekommen. Auch die schlechten Gefühle sind wichtig. Es ist wie mit der Angst. Man muss durch den Schmerz um an das Gute zu kommen! Der Schmerz ist nicht schön, aber wenn du durchgegangen bist wirst du erstaunt sein WIE GUT man sich fühlen kann! Es verschafft dir Klarheit über dich selbst, deine Gefühle überhaupt mal bewusst wahrzunehmen. Denn wer das Schlechte immer wegdrückt und nicht zulässt, weiß gar nicht wie sich das Gute wirklich anfühlt! Nur über den Kontrast können wir uns selbst erfahren! Das Leben lässt sich nicht um den Schmerz betrügen! Das ist die Realität.

 

 

Negative Gedanken

 

Viele identifizieren sich mit ihren schlechten Gedanken. Gedanken die uns selbst in Frage stellen oder schlecht reden zum Beispiel. Frage dich doch aber mal: Woher kam dieser Gedanke? Wenn du irgend so einen negativen Gedanken hast und dir diese Frage stellst wirst du merken, dass es darauf gar keine Antwort gibt! Wie lächerlich das eigentlich ist. Damit verliert so ein Gedanke aber seinen Schrecken und seine Gewichtung.

 

 

Weshalb bist du so überzeugt von dem schlechten Gedanken, wenn er kommt?

Deine Gedanken kommen und gehen. Du bist nicht das was an dir vorüberzieht! Das bist nicht DU!

Schau einmal bewusst darauf, welche Gedanken du denken kannst die dich unterstützen. Die dir guttun und dich stärken. Gedanken die dich schätzen!

 

 

Gib weniger Wert auf Gedanken die gegen dich sind. Denken ist wie ein Werkzeug. Ein Werkzeug das dir hilft, Dinge zu tun, die dir guttun und helfen. Nicht um dich fertig zu machen. Denken beantwortet dir in Wirklichkeit nur Fragen. Du hast in der Hand welche Fragen du dir stellst! Stelle dir Fragen, wie du gut leben kannst. Wie du deine Lebensqualität verbessern kannst. Unser Verstand ist von Gesellschaft, Medien und Normen geprägt. Sie alle sind negativ ausgerichtet. Lerne nicht so viel auf deine Gedanken zu geben. Lerne mit Hilfe der Pferde wieder mehr auf deinen Bauch zu hören. Raus aus dem Kopf zurück zum Bauchgefühl. Lerne intuitiv zu handeln und deinem Herzen zu vertrauen! Du wirst ein stressfreieres, gesünderes und glücklicheres Leben führen.

 

 

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