Das hilft bei Sommerekzem wirklich langfristig!

Warum eine osteopathische Behandlung für dein Pferd so wertvoll ist. Pferdetherapie, Pferdeosteopathie
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Was bei Sommerekzem wirklich hilft!

Ursachen finden statt Symptom behandeln

 

 

Kennst du auch Pferde die sich fast auf den Kopf stellen vor lauter Juckreiz?

Seid ihr vielleicht sogar selbst betroffen?

Vielleicht wird es Jahr für Jahr sogar immer schlimmer?

 

Jana wurde mir als Ekzemer verkauft und die ersten Jahre hatte sie sich auch wirklich stark gekratzt. Ohne Ganzkörperdecke ging überhaupt nichts. Trotzdem war ihr Mähnenkamm immer stark geschwollen und zum Teil auch blutig gekratzt.

 

Später kam dann auch noch ihre Blutarmut hinzu. Da sie mal aus schlechter Haltung kam und sogar Fohlen gehabt hat liegt es nahe, dass es Jahre gab wo sie mit Nährstoffen völlig unterversorgt war. Das hatte Spuren hinterlassen.

 

Es hat Jahre gedauert, dies wieder auszugleichen. Ihr Ekzem ist nun das dritte Jahr in Folge kaum mehr vorhanden. Ihr seht es selbst an den Bildern. Und ich wasche und schmiere fast überhaupt nichts mehr.

 

Leider habe ich von den ersten Jahren keine Bilder. Damals wusste ich noch nicht, dass ich mal einen Blog haben würde, indem ich darüber berichte.

 

 

 

Zurück zu Jana:

 

 

Ihr Ekzem ist heute kein besonderer Aufwand mehr. Lediglich der Schweif wird mit etwas Feuchtigkeitsspendendem (momentan Aloe Vera Gel; wichtig ist, dass es nicht fettig ist sonst hängt sich Dreck rein und das juckt) gepflegt und an schlimmen Tagen wie heute wo extrem viele Mücken unterwegs sind mit Fliegenabwehrspray eingesprüht.

 

Dazu nutze ich schon lange keine Fliegensprays für Pferde mehr die teuer sind und eh nicht wirken, sondern Anti Brumm aus der Apotheke. Das kommt keineswegs teurer – im Gegenteil. Mit der größeren Flasche reiche ich über den ganzen Sommer. Und wir selbst benutzen es auch wenn wir ins Gelände gehen.

 

Ich trage es lediglich punktuell am Schweifansatz und an der Bauchnaht auf. Den Rest erledigen Decken (im Moment reicht die Halsdecke).

 

 

 

In 25 Jahren habe ich viele Stadien von Sommerekzem gesehen. Auch Härtefälle wo Besitzer und Pferd so verzweifelt waren, dass sie sogar an Erlösen gedacht haben. Letztendlich bin ich heute sicher, dass es immer mit Dysbalancen in der Mineralstoffversorgung und damit mit einem nicht ordentlich arbeitenden Stoffwechsel zu tun hat. Und sehr häufig hatten diese Pferde auch noch weitere Probleme wie Mauke, Husten, Headsheaken, Pilzen etc.

 

Es gibt also nicht immer mehr Ekzemer, weil die Pferde immer empfindlicher geworden sind. Sondern weil die Böden über die Jahre immer ausgelaugter wurden und die Pferde somit über das Futter allein, immer schwerer mit allem versorgt sind was sie benötigen.

 

 

Vom Nicht-Ekzemer plötzlich zum Ekzemer?

 

 

Auch bei Schnuppe zeigt sich die Neigung zum Ekzem erst jetzt, wo irgendwas aus den Fugen geraten ist. Interessanterweise werden viele Pferde nämlich erst so mit 10 Jahren zu Ekzemern. Das liegt schlicht daran, dass der Körper wahnsinnig lange in der Lage ist, Dysbalancen und Fehlernährungen zu kompensieren.

 

Nur irgendwann ist das Fass eben voll und Überlastungen zeigen sich in Form irgendeiner Stoffwechselerkrankung. Leider denken die wenigsten an diesem Punkt an die Ernährung des Pferdes. Besonders die Robustrassen trifft es, weil sie durch ihren dicken Pelz auf eine viel höhere Mineralstoffversorgung angewiesen sind.

 

 

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Warum ist aber mein Pony nun auch betroffen, obwohl ich es doch so genau weiß?

 

 

Das kann leider immer mal passieren, denn nicht immer und überall kann man davon ausgehen das optimal passenste Grundfutter zur Verfügung zu haben. Auch wenn das natürlich stets das Ziel sein sollte.

Selbst wenn das Heu beste Qualität hat, heißt es nicht, dass es unsere Pferde mit allen Mineralien und Spurenelementen versorgt, die es braucht.

 

Unsere Böden sind einfach grundsätzlich ausgelaugt.

Und es gibt auch riesige Unterschiede je nach Region. Und dann haben verschiedene Pferderassen einen ganz unterschiedlichen Bedarf. Es ist also unmöglich jedem Pferd einfach nur mit Heu gerecht zu werden.

 

So richtig verstanden habe ich dies nun auch erst bei meiner Ausbildung zur Pferdeernährungsberaterin.

Bei Schnuppe sind eben auch Fehler passiert. Und jetzt zeigen sie sich. Der übermäßige Juckreiz und ihre Allergie Anzeichen sind eine Warnung!

Im Stoffwechsel stimmt was nicht. Ihr Cushingtest ist negativ und ihre Blutwerte sind normal. Trotzdem ist sie nicht gesund! Der negative Cushingtest ist zwar schön, aber nur eine Momentaufnahme.

Er sagt nicht aus, dass alles in Ordnung ist und kein Handlungsbedarf ist. Er sagt aus, dass im Moment NOCH alles in Ordnung ist, was sich aber ändern kann, wenn die Ursache für die anderen Probleme nicht behoben wird und der Körper Defizite irgendwann nicht mehr kompensieren kann.

 

Denn wie oben bereits erwähnt. Der Körper kompensiert. Und das kann er verdammt lange sehr gut.

 

Laut Blutbild ist das Pony also in Ordnung. Trotzdem juckt sie sich, hat sie das dritte Jahr in Folge im Frühjahr Pilz und nun allergiebedingten Husten. Das sind Alarmzeichen, die ich ernst nehme, auch wenn das Blutbild sagt es ist alles ok.

 

Während also ein Pony durch meine Fütterung gesünder wurde, entwickelt das andere nun Allergien. Dem muss auf den Grund gegangen werden!

 

Umso wichtiger ist es die Futterration immer wieder anzupassen und zu optimieren. Defizite im Grundfutter gezielt und individuell auszugleichen.

 

 

 

Unterscheide Symptombehandlung von Ursachenbekämpfung

 

 

Cremes, Öle und Shampoos haben ihre Berechtigung, um Symptome zu lindern. Denn ständiger Juckreiz belastet auch die Psyche stark.

Von Pferd und Mensch!

 

 

 Derfen Lotion

 Das für mich Beste und bewährteste Mittel um den Juckreiz bei Sommerekzem sofort zu lindern und die Regeneration neuer Haut anzuregen.

   

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Dabei ist es aber wichtig sich nicht allein auf diesen Mittelchen auszuruhen, sondern auch nach der Ursache zu suchen. Haltung und Fütterung so zu optimieren, dass die Stoffwechsel wieder in Ordnung kommen und Mittelchen wenig bis gar nicht mehr notwendig sind.

 

Denn tun wir dies nicht, leidet der Stoffwechsel über Jahre nur noch mehr und die Krankheitsbilder werden eher mehr als weniger. Ekzeme sind da unter Umständen dann nämlich erst der Anfang.

 

Und ignorieren wir Stoffwechsel-Dysbalancen zu lange, können sie auch irreparabel werden.

Zudem: wenn wir genauer hinsehen, dann ist das Ekzem sehr oft nicht das einzige Problem, sondern es gibt noch mehrere kleine Baustellen, die vielleicht nur nicht in Zusammenhang gebracht werden. Das Gesamtbild erklärt oft so einiges.

 

 

Was wir also WIRKLICH bei Sommerekzem tun sollten:

 

 

Bevor wir also langfristig Geld in Symptombehandlung stecken lohnt es sich es in entsprechende Mineralfutter zu stecken und Pferdeernährung ganzheitlich verstehen zu lernen, damit die Ursache behoben wird oder gar nicht erst entsteht.

 

Denn Gesundheit muss kein Zufall sein!

Unser Pferd ist was es frisst.

 

 

Möchtest du mehr über eine bedarfsgerechte Pferdefütterung lernen?

 

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