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Bist du auch in der Opferrolle gefangen? Viele Menschen halten sich in einer passiven Opferhaltung auf. Du erkennst es daran, dass du zum Beispiel immer nur das Schlechte in deinem Leben siehst. Dich nie an positivem erfreust. Nein du nimmst es meist nicht einmal wahr oder siehst es als selbstverständlich. Du jammerst nur, suchst aber nicht nach einer Lösung. Du denkst du hast immer Pech im Leben und nie Glück. Du denkst, dass es dein Schicksal nicht gut mit dir meint. Du findest häufig Ausreden und Vorwände damit andere etwas für dich tun und es dir dadurch bessergeht. Du denkst andere haben einfach mehr Glück als du?

 

Du hast es in der Hand

 

Dir muss bewusst werden, dass du die Kontrolle über dich hast. Du ganz alleine. Du bist kein Opfer irgendwelcher Umstände. Wenn überhaupt machst du dich selbst zum Opfer deiner Umstände.

Ich war auch ein Opfer. Ich habe mich durch meine acht Fußoperationen in die Opferrolle begeben. Immer wenn ich das Gefühl hatte irgendwas wird schwierig kamen mir meine Füße als Ausrede grade gelegen. Denn dann musste ich auch kein schlechtes Gewissen haben. Versteh mich nicht falsch. Durch die Fußgeschichte war ich wirklich zeitweise sehr eingeschränkt und gewisse Dinge konnte ich dadurch nicht tun. Das Problem aber ist, als Opfer sucht man auch nicht nach Alternativen. Man bringt die Ausrede, dies und das kann ich nicht und dann ist das Gewissen beruhigt und man suhlt sich in seinem Opferdasein und seinen Depressionen. Andere bekommen Mitleid und kümmern sich um uns, was unsere Situation aber nur vermeintlich „leichter“ macht.

 

 

Es gibt immer Alternativen. Bei mir wurde Richtung 30 der gesellschaftliche Druck immer stärker. Ständig wird einem bewusstgemacht, dass man ohne Ausbildung ein Niemand ist. Umso Älter ich wurde umso unangenehmer wurde diese Tatsache für mich. Ich habe mich jahrelang im Kreis gedreht. Immer wieder Ausschau gehalten was ich denn machen könnte um in einen besser bezahlten Job zu kommen. Die irrsten Sachen haben mich davon abgehalten wirklich mal zu handeln. Ich kann dies nicht und ich kann das nicht. Mir fehlt dieses oder jene Ausbildung um dieses oder jenes zu machen. Jedes Mal wenn ich anfing irgendeine Lösung zu suchen, stieß ich auf genügend Probleme um demotiviert wieder den Rückzug anzutreten und meinen Alltagstrott weiter zu leben. Oder es kam von außen irgendwer der mir meine Ideen sofort wieder ausgeredet hat und mich mit tausenden Wenn und Abers verunsichert hat.

So ging das ständig auf und ab und ich fand einfach keinen Ausweg. Mir wurde aber immer bewusster jetzt mit 30 noch eine Ausbildung zu machen um dann auch nur in einem schlecht bezahlten Job als Arbeiter zu verweilen ist für mich auch keine Lösung. Als mir endlich bewusstwurde, dass ich selbst für meine Opferrolle verantwortlich bin und nicht irgendwelche äußeren Umstände, ging es bergauf! Das war mein Ausweg.

 

Ich habe kapiert, dass man jederzeit und in jedem Lebensbereich seinen Zustand verändern kann! Und das ist der Schlüssel der dir alle Türen öffnet. Es kommt immer darauf an wie unsere Sicht auf die Dinge ist. Wie wir Dinge beurteilen und vor allem wie sehr wir uns von anderen Menschen beeinflussen lassen. Für den einen Menschen ist ein Ereignis aussichtslos, für einen anderen Menschen ist dasselbe Ereignis eine Herausforderung das es zu meistern gilt. Man kann jede Sache sowohl positiv als auch negativ sehen. Das hat man selbst in der Hand.

 

Herausforderung macht stark

 

Die Bereiche die dir besonders negativ erscheinen sind nichts Anderes, als Bereiche in denen du schwach bist. Du könntest es also auch als Hinweis nutzen um in diesen Bereichen stärker zu werden. Jede Operation war für mich negativ aber mit jeder Operation bin ich auch ein Stück stärker geworden. Ich entwickelte eine Routine und die erneuten Operationen haben mich nicht mehr aus der Bahn geworfen. Es musste halt sein. Ich wusste was auf mich zukommt und klar war ich nie begeistert, dass ich schonwieder da durch muss, aber ich habe es gelassener bewältigen können. Ich hatte mehr Kenntnisse in diesem Bereich und ich verzweifelte nicht mehr an dieser Situation. Also nutze das Negative um daran zu wachsen. Jede Herausforderung die du bewältigst macht dich stärker. Mach dich nicht so klein und lasse dein Leben an dir vorbeiziehen. Fang an zu wachsen. Setze deine Träume in die Tat um.

 

Bleib nicht in der Opferhaltung. Du hast es in der Hand. Wenn du dich wie ein Opfer fühlst, dann nur, weil du es mitmachst! Wenn du denkst alles und jeder ist gegen dich, dann nur, weil du es zulässt! Triff die Entscheidungen die nötig sind. In Wirklichkeit sitzen wir gerne in der Opferrolle, weil uns der andere Weg schwieriger erscheint. Wir haben Angst das Unbekannte nicht bewältigen zu können. Lerne damit umzugehen. Übernimm die Verantwortung für dein Leben und verändere etwas!

 

Dein Selbstbild

 

Hast du dich schon mal gefragt welches Selbstbild du hast? Wie siehst du dich selbst? Welche Werte hast du? Der Mensch handelt nach seinen Werten, seinen Überzeugungen und seinem Selbstbild. Ein Mensch der sich als Raucher bezeichnet wird sich mit dem Rauchen identifizieren. Daraus ergeben sich Überzeugungen die du als Mensch mit ganz anderen Werten nicht nachvollziehen kannst. Dir ist vielleicht eine gesunde Ernährung wichtiger. Ich persönlich identifiziere mich stark mit den Pferden. Ich bin pferdeverrückt! Dementsprechend kleide ich mich hauptsächlich mit Outdoorkleidung, verbringe so viel Zeit wie möglich mit den Pferden. Investiere Geld in die Pferde und meine Weiterbildung mit den Pferden wie zum Beispiel Pferdezeitschriften, Bücher, Unterricht und Kurse. Der Raucher versteht das überhaupt nicht, weil Pferde stinken und er investiert sein Geld lieber in Zigaretten. Das hält er für viel sinnvoller. Jeder hat ein gewisses Bild von sich nach dem er handelt. Nach dem er handeln muss.

 

Über die Dinge mit denen wir uns selbst identifizieren überlegen wir nicht lange ob wir es brauchen oder nicht. Wir investieren, wenn es etwas zu investieren gibt. Wir handeln einfach immer nach unserem Selbstbild, weil wir es müssen.


Mit was identifizierst du dich? Leute mit einem gesundheitlichen Problem neigen dazu sich mit ihrer Krankheit zu identifizieren. Wir reden uns selbst dann ständig ein, dass wir vieles eben wegen der Einschränkung nicht machen können. Mit dieser Einstellung verbaust dir aber dein ganzes Leben!

 

Hinzu kommt, dass uns unser Selbstbild häufig im Laufe unseres Aufwachsens von der Umwelt eingeredet wird. Mama sagte vielleicht ständig „das kannst du nicht, du bist zu klein“, oder die Schwester sagte ständig: „du bist dumm“. Meine Lehrer waren sich meine komplette Schulzeit einig, dass ich schüchtern, zurückhaltend, unauffällig war. Ja das hat sich durch mein ganzes Leben gezogen. Immer lieb, brav, nett funktionieren, bloß nichts für sich selbst verlangen, dadurch wurde ich immer ausgenutzt und ich kann dieses und jenes nicht, weil ich zu schüchtern bin und vieles mehr.

 

 

 

Wie oft wurden dir in deinem Leben deine eigenen Wünsche bereits ausgeredet? Oder als dumm dargestellt? Was hast du für jemanden anderen aufgegeben obwohl du es so gerne gemacht hättest?

 

 

 

Kannst du Dinge für dich selbst verlangen? Oder stellst du deine eigenen Bedürfnisse für andere ständig hinten an? Weißt du was wirklich traurig ist? Sehr viele und vor allem Frauen, stellen ihre Bedürfnisse so weit hinten an und funktionieren für andere, dass sie sie selbst nicht einmal kennen!

 

Glaube an dich

 

Wir übernehmen diese Dinge und handeln danach. Man wird regelrecht zu einem Opfer erzogen. Du bist kein Opfer! Du hast es in der Hand das zu verändern. Ich habe es verändert, weil ich die Schnauze gestrichen voll hatte von meinem Alltagstrott. Mit meiner Arbeit als Hilfsjobber habe ich mir jeden Tag selbst signalisiert, dass ich nichts kann außer Mist zu schaufeln. Lass dir nichts mehr einreden. Glaube an dich! Der Glaube ist wichtig denn, wenn du nicht an dich glaubst, wirst du auch entsprechend schlechte Resultate erzielen. Du bist das, was du glaubst.

 

Wenn du dich für einen Pechvogel hältst, weil du irgendwo an der Armutsgrenze lebst und dir dabei ständig Dinge einredest, dass du nicht intelligent bist oder ähnliches, wirst du nie erfolgreich! Ich möchte mit diesen Beispielen erzielen, dass du erkennst es kommt stark auf dein Selbstbild und deine Werte an, wer du bist. Man kann seine Überzeugungen und damit die Dinge die einem wichtig sind verändern. Man kann sein Selbstbild und seine Werte verändern.

 

 

 

Und ich bin der Meinung, dass diese Veränderung auch der Schlüssel bei Burnout und Depressionen ist!

 

 

 

Der Bedarf ist wahnsinnig hoch. Ich finde es extrem erschreckend wie sehr die Menschen sich alle selbst fertig machen mit einer völlig falschen Grundeinstellung. Die einfach nur von Generation zu Generation immer weitergegeben wird. Es wird Zeit, dass hier Veränderung stattfindet, sonst braucht sich keiner zu wundern wenn die psychischen Krankheiten immer mehr werden. Denn das ist der Preis, wie wir unser Leben leben. Nicht weil die Betroffenen eben Pech hatten.

 

Schüchternheit

 

Vielleicht hältst du dich für besonders schüchtern und deshalb kannst du gewisse Dinge nicht. Fakt ist du bist nicht schüchtern! Dir fehlt Wissen in einem Bereich. Denn wenn du das Wissen hättest, wärst du nicht schüchtern, sondern selbstsicher. Ich zum Beispiel war total unterentwickelt in der Kommunikation.

Ich war seit ich denken kann sehr schüchtern und konnte und wollte keine Kontakte knüpfen. Ich habe mir zudem ständig eingeredet, ich bin ein Einzelkämpfer. Diese Überzeugung war im Grunde nur einfacher als sich einzugestehen, dass man mit anderen einfach nur nicht umgehen kann.

Mit den Leuten mit denen ich in irgendeiner Form zu tun hatte, machte ich schlechte Erfahrungen und wurde häufig ausgenutzt. Dies bestätigte meine Überzeugung ein Einzelkämpfer zu sein jedes Mal aufs Neue.

 

Nur bei den Pferden fühlte ich mich selbstsicher. Hier war ich jede freie Minute. In 25 Jahren sammelte sich ein großes Wissen an und hier habe ich keine Probleme mit Schüchternheit. Aber ich habe mich nie mit Kommunikation mit Menschen beschäftigt. Schon von klein auf nicht und deshalb bin ich in diesem Bereich schüchtern, weil ich nicht richtig kommunizieren konnte.

Ich will das dir klar wird, dass Wissenslücken überhaupt nicht schlimm sind, denn man kann sie schließen. Sie sind kein unüberwindbares Hindernis. Vor einem Jahr hätte ich noch nicht annähernd geglaubt, dass ich mich als pferdegestützter Persönlichkeitscoach selbstständig mache. Das es mir plötzlich Spaß machen würde Kontakte zu Menschen zu knüpfen. Ich bin froh diese Hürde endlich erkannt und bewältigt zu haben, denn ich habe unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt. Das hatte ich nie zuvor in meinem Leben. Wenn man das was ich hier gerade erkläre versteht, kann man sein Selbstbild verändern. Nur DU bestimmst das!

 

 

Dadurch, dass du dir Wissen über verschiedenste Bereiche aneignest und wieder neugierig aufs Leben wirst, wirst du Lücken schließen. Du wirst neue Ideen erhalten, nach denen du handeln kannst. Wenn du die Bereitschaft für Neues aufbringst wirst du andere Handlungen durchführen und somit andere Ergebnisse erzielen. Jede Handlung erzeugt ein Ergebnis. Bist du unglücklich mit deinem Leben, dann weil du die falschen Ergebnisse erzielst.

Ich habe viele Lücken geschlossen durch meine Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe mich nicht mehr zufrieden gegeben mit meiner Situation als Hilfsjobber, die es nie zu mehr gebracht hat, weil ich Pech mit meinen Füßen hatte und mir acht Operationen im Weg gestanden haben eine Ausbildung zu machen. Ich habe mich jahrelang wie ein Niemand gefühlt der für ein paar hundert Euro jeden Monat schuftet bis die Knochen brüllen.

 

Die Krankheit ist nicht schuld!

 

Die Krankheit ist nicht Schuld! Je nachdem was es ist, ist sie meistens einfach nur ein Ergebnis unseres Lebensstils. Ein Hinweis vom Körper der keinen Bock mehr darauf hat wie es läuft. Es ist ein wahres Geschenk, wenn du darauf hörst, denn es kann dich in eine völlig neue Richtung bringen. Es kann dich zu deinem Traumleben bringen! Soviele Menschen leben jeden Tag vor sich hin und ignorieren sämtliche Signale ihres Körpers, dass es ihnen mit ihrem Leben überhaupt nicht so gut geht. Mach diesen Fehler nicht! Gib dich nicht auf, sondern sieh es als neue Chance nun etwas Besseres für dich herauszuholen.

Ich habe mir fehlendes Wissen angeeignet und erkannt mir stehen in Wirklichkeit sämtliche Türen offen. Ich kann erfolgreicher werden. Ich kann für andere Menschen etwas Wertvolles leisten. Ich habe meine alten Überzeugungen, dass ich schüchtern bin und eben Pech hatte durch die Krankheit über Bord geworfen. Die Füße haben mich nie ausgebremst. Meine Überzeugungen haben mich ausgebremst! Überzeugungen die mir von Außen eingeredet wurden und die ich so einfach geglaubt und hingenommen habe. Als ich das erkannt habe, habe ich bemerkt mir steht alles offen. Und seitdem arbeite ich daran und bin glücklich.

 

Ich habe mir ein neues Selbstbild kreiert, nachdem ich nun handle. Ich habe mich gefragt, wer oder was möchte ich sein? Nicht was kann ich oder was kann ich nicht! Sondern was möchte ich machen? Seit ich weiß, wer ich sein will und was ich tun will, arbeite ich einfach stets darauf hin. Bei allem was neu für mich ist frage ich mich lediglich: Was kann ich bzw. habe ich schon? Und was brauche ich noch? Und um das was mir fehlt wird sich dann gekümmert, dass ich es bekomme! Wir können alles trainieren und lernen. Zu jeder Zeit. Ich habe mir ein neues Selbstbild kreiert und dadurch wurde es zu einem Muss! Raus aus der Opferhaltung und rein ins neue Leben. Nachdem ich gewisse Dinge verstanden hatte, gab es kein Zurück mehr. Ich handle seitdem jeden Tag danach. Auch du kannst das!

 

Hinterfrage dein Leben und mache dir dein Selbstbild bewusst.

 

 

Mit was identifizierst du dich?

Was sind deine Werte und Überzeugungen?

Wer bist du?

Als was siehst du dich?

 

 

Und frage dich

 

 

wohin führt dich dieses Bild?

Bist du jetzt aktuell zufrieden?

Und vor allem wo siehst du dich in 10 oder 20 Jahren, wenn du weiter nach deinem aktuellen Selbstbild handelst? Was wird aus dir werden?

Hast du vielleicht sogar Angst bei der Vorstellung was in 10 oder 20 Jahren ist?

 

 

 

Dann nimm diese Angst oder Unzufriedenheit wahr, verdränge sie nicht weiter und verwandle es in Antrieb! Fang an, bevor dein Leben an dir vorbeigezogen ist! Gehe in eine neue Richtung!

 

 

 

 

 

 

 

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